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CDU verlangt Aufklärung über schlechte CITO-Testergebnisse

Pressemitteilung der CDU Bürgerschaftsfraktion:

Sprachstandstest bei Vierjährigen

Die Bremer CDU-Fraktion zweifelt die Aussagekraft der „CITO“-Testergebnisse an und verlangt von SPD-Senatorin Renate Jürgens-Pieper in der kommenden Sitzung der Bildungsdeputation eine genaue Ursachenanalyse für die schlechten Resultate. „Die Behauptung, fast jedes zweite Kind im Alter von vier Jahren könne nicht richtig sprechen, ist haltlos. Weder der Wortschatz noch die Aussprache oder Satzbildung wurden überprüft. Der Test scheint – so wie er jetzt durchgeführt wurde – inhaltlich als auch von der Durchführung her ungeeignet zu sein und besitzt keine Aussagekraft“, sagt Claas Rohmeyer, bildungspolitischer Sprecher der Unionsfraktion.

Ziel von CITO ist es, Vierjährige auf ihre Sprachentwicklung hin zu testen und etwaige Defizite zu entdecken, um sie anschließend durch eine verpflichtende Förderung bis zur Einschulung zu beheben. Doch schon im Juni hatte Claas Rohmeyer Zweifel an der Durchführung des Tests geäußert. Die Kritikpunkte: Die Kinder sitzen viel zu lange vor dem Computer und müssen bei dem Test nicht sprechen. „Der Nachbesserungsbedarf ist unübersehbar“, sagt der Unionspolitiker. Das Testverfahren müsse um ein persönliches Gespräch ergänzt und künftig von Grundschullehrern oder Erziehern durchgeführt werden. „Wir brauchen verlässliche Ergebnisse, weil sie die Grundlage für die Erteilung von Sprachförderung sind und so zu besseren Bildungschancen beitragen“, erläutert Rohmeyer abschließend.


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