engelmann

Karo und die Straßenguck-Steuer

Bremer Bürgerschaft und Dom [2]Gestern hat die Bremische Bürgerschaft in einer aktuellen Stunde über Googles neuen Panoramafotodienst Street View diskutiert. Die Linkspartei hatte die aktuelle Stunde unter der Überschrift „The big google is watching you’ – Google-street-view im Lande Bremen” beantragt. Dass sich ausgerechnet die SED Erben nun um Bürgerrechte sorgen und vor einem Überwachungsstaat warnen, beinhaltet natürlich eine tragische Komik. Aber in Zeiten der meist unreflektierten Panikmache gegen Google Street View sind solche populistischen Forderungen natürlich ein gefundenes Fressen.

Finanzsenatorin Karoline Linnert (Bündnis 90 / Die Grünen) hingegen nutzt die Gunst der Stunde. Was macht eine kluge Finanzsenatorin? Genau! Sie schaut wo sie für das überschuldete Bremen ein paar Euros rausschlägt und spricht sich nun für eine Google Gebühr aus. Karo´s Straßenguck-Gebühr sozusagen. Mal wieder ein grandioser Einfall der GrünInnen. Glückwunsch!

Durchaus eine Idee die man weiter denken sollte. Google soll dafür bezahlen, dass sich die ganze Welt mit dem Street View Dienst Bremen anschauen kann? Und was ist mit den Bremern? Und den Touristen? Die laufen den ganzen Tag durch die Stadt und bewundern Bremen GRATIS. Liebe Karo: Das geht so nicht. Es wird Zeit für eine Straßenguck-Steuer und der Haushalt ist Ratz-Fatz ausgeglichen. Chapeau Frau Senatorin!!!


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