Fernwärmeausbau in Blumenthal: Einzelhandel darf nicht zum Kollateralschaden werden
Pressemitteilung der CDU Blumenthal
Die geplante Fernwärmetrasse durch Blumenthal sorgt bei Gewerbetreibenden und Anwohnern für erhebliche Sorgen. Besonders die monatelangen Bauarbeiten zwischen Landrat-Christians-Straße und Lüssumer Straße könnten die Erreichbarkeit des Stadtteilzentrums massiv beeinträchtigen.
„Wir müssen alles dafür tun, die Belastungen für unser Stadtteilzentrum so gering wie möglich zu halten“, erklärt Hans-Gerd Thormeier, Beiratssprecher und CDU-Fraktionsvorsitzender. „Deshalb muss auch eine alternative Trassenführung nochmals ernsthaft geprüft werden. Dazu gehört insbesondere die Mühlenstraße, in der ohnehin Arbeiten zur Kanalsanierung geplant sind.“
Malte Engelmann, Vorsitzender der CDU Blumenthal, erklärt: „Die Gewerbetreibenden dürfen nicht zum Kollateralschaden des Fernwärmeausbaus werden. Wer eine solche Baumaßnahme plant, muss die wirtschaftlichen Folgen für den örtlichen Handel von Anfang an berücksichtigen.“
Die CDU fordert deshalb unabhängig von der Trassenführung eine enge Abstimmung mit den betroffenen Gewerbetreibenden und Anwohnern. Sie müssen frühzeitig informiert und in die konkrete Bauplanung einbezogen werden. Entscheidend ist, dass die Geschäfte während der Bauarbeiten erreichbar bleiben.